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Kenia und das Recht auf Bildung


Kenia steht vor besonders schweren Herausforderungen: Es herrscht ein Lehrermangel und die Zahl der Kinder, die nicht zur Schule gehen steigt. Dies ist ein Trend in allen saharischen Ländern: 57 Millionen afrikanische Kinder werden in den nächsten Jahren im Primarschulalter nicht zur Schule gehen. Das sind drei Viertel aller Kinder der Welt, denen das Recht auf Bildung verweigert wird. Erschwerend kommt hinzu, dass chronische finanzielle Probleme die Qualität der Bildung stark beeinträchtigen und die Gesundheitsfürsorge problematisch ist. Es gibt keine einfachen Lösungen für diese Bildungskrise. Die tödliche Wechselwirkung von langsamem Wirtschafts- und schnellem Bevölkerungswachstum, Konflikten und Bürgerkriegen, HIV / AIDS und der traditionellen Benachteiligung von Mädchen und Frauen verschärft das Problem. Hinzu kommt das Versagen der Regierungen, angemessene Lehrpläne und Lehrmethoden zu entwickeln, die für eine qualifizierte Bildung nötig sind. Mangelnde Transparenz bei der Nutzung verfügbarer Mittel mindert die Effektivität der Bildungsausgaben. Aber einige Projekte haben dennoch bewiesen, dass mit basisorientierter Motivation und graswurzelorientierten Ansätzen beachtliche Resultate erzielt werden können. Akifra e.V. ist davon überzeugt, dass das Problem der Bildungsmisere in Kenia nur in Zusammenarbeit mit lokalen Selbsthilfegruppen und dem Staat behoben werden kann.


Vorstand Akifra e.V. | Donnerstag,03. April 2008 | Dem Autor eine E-Mail senden | zurück | nach oben

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